Budget – Gusenbauer-Jäger: Sport ist wesentlicher Bestandteil der Erziehung und Integration!

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Antoni: Ziel ist ein gutes Ergebnis bei den Paralympischen Spielen

Wien (OTS/SK) – „Sport ist ein wesentlicher Bestandteil in der Erziehung, der Integration und natürlich auch in der medizinischen Prävention. Bewegungsmangel schwächt Körper und Geist, fördert Übergewicht und macht krank“, so SPÖ-Abgeordnete Marianne Gusenbauer-Jäger heute, Donnerstag, im Nationalrat. „Bewegungsförderung gehört daher möglichst früh eingesetzt. Bei den Kleinsten investieren, statt später reparieren, muss die Devise sein.“ ****

Gusenbauer-Jäger machte auf die von Sportminister Klug gemeinsam mit den drei Breitensportverbänden eingeführte Initiative „Kinder gesund bewegen“, dessen Förderungen von zwei Millionen Euro auf bis zu sieben Millionen Euro aufgestockt werden, aufmerksam. Seit heuer könne außerdem jede Kindergartengruppe und jede Volksschulklasse auf 15 Bewegungseinheiten zurückgreifen.

SPÖ-Abgeordneter Konrad Antoni ging in seinem Debattenbeitrag zudem noch auf den heimischen Behindertensport ein: „In weniger als einem Jahr werden in Rio de Janeiro die Paralympischen Spiele eröffnet. Bei den letzten Spielen in London gelang mit 13 Medaillen schon ein großartiger Erfolg. Ziel muss es jetzt natürlich sein, weiterhin so tolle Erfolge einzufahren.“ Deshalb wurde heuer das österreichische Paralympische Committee (ÖPC) mit 300.000 Euro, der österreichische Behindertensportverband (ÖBSV) mit 1,1 Millionen Euro und Special Olympics Österreich mit 150.000 Euro gefördert. Auch nächstes Jahr wird es unverändert Mittel in diesem Bereich geben.

Nurten Yilmaz erwiderte der Kritik an der Ski-WM in Schladming: „Es gibt keine einzige Sportgroßveranstaltung, bei der die direkten Einnahmen die direkten Kosten abdecken.“ Eine seriöse Berechnung müsse bei großen Sportveranstaltungen daher die Umwegrentabilität miteinberechnen. „In Schladming wurde die Infrastruktur verbessert, die Nächtigungen steigen und es war ein Erfolg für die österreichischen Sportlerinnen und Sportler. Unterm Strich hat es der Region und dem Sport geholfen.“ Auf die Kritik des Rechnungshofes werde man jedenfalls eingehen und Mängel zukünftig beheben. (Schluss) up/pm